Unser Ortsverband ist eine bunt gemischte Gruppe von Menschen aus der Stadt und Samtgemeinde Esens sowie der Samtgemeinde Holtriem. So verschieden wir sind, so sehr eint uns das Ziel, nachhaltiger Politik in unseren Gemeinden zum Durchbruch zu verhelfen. Nachhaltigkeit bedeutet für uns, dass wir die Bedürfnisse der Menschen vor Ort ernst nehmen und dass unsere Entscheidungen enkeltauglich sind. „Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt“ – deshalb gehen wir sorgsam mit ihr um.
Bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 wurden GRÜNE aus unserem Ortsverband in den Kreistag, in die Samtgemeinderäte Esens und Holtriem, in den Rat der Stadt Esens sowie in mehrere Gemeinderäte gewählt. Wer dich wo vertritt, findest du unter Unsere Mandate.
Wir treffen uns jeden 1. Montag im Monat um 19 Uhr im Mehrgenerationenhaus Esens, Kirchplatz 1 – komm gern vorbei! Du findest uns außerdem im GRÜNEN Büro im Goldenort 10 in Esens oder erreichst uns unter info@gruene-wittmund.de.
Wir freuen uns auf deinen Besuch, deine Fragen, Anregungen und deine Stimme!
Eberhard Hoffmann · eberhard.hoffmann@gruene-wittmund.de
Birgit Hasselberg · th.m.hasselberg@gmail.com
Thomas Hasselberg · th.m.hasselberg@gmail.com
Thomas Fleßner · thomas.flessner@gruene-esens.de
Unsere Leute in den Räten: Kreistag · Samtgemeinderat Esens · Stadtrat Esens · Gemeinderäte in der Samtgemeinde Esens · Samtgemeinderat Holtriem · Gemeinderäte in der Samtgemeinde Holtriem
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26.11.24 –
Der Sprecher des Esenser Ortsvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kritisiert: „Wir schätzen die kompetente, sachliche Berichterstattung von Detlef Kiesé sehr. Aber in diesem Bericht werden Stahlhelm Gruppen ohne jede Erläuterung als Aufrufer und Teilnehmer der Denkmalweihe gelistet, das finden wir kurz nach dem Esenser Gedenktag zur Ermordung von Juden respektlos.“
In einer Pressemitteilung betonen die Grünen: Der Stahlhelm war ein faschistischer und antisemitischer Verband. Die ebenfalls im AfH aufgelisteten Kampfgenossen-Vereine waren nicht wirklich besser. Obwohl der Anzeiger auf derselben Seite in der Printausgabe einen Hintergrundartikel platziert hat unter der Rubrik „Was dazu noch wichtig ist“, werden die genannten faschistischen Gruppen undifferenziert neben Vereinen, Gemeindemitgliedern, Angehörigen der Gefallenen und Einwohnern gelistet.
Da fehlt der Hintergrund:
„Der Stahlhelm wurde 1918 … gegründet. Finanziert wurde der Stahlhelm von ehemaligen Militärs und den im Deutschen Herrenklub zusammengeschlossenen Unternehmern sowie von ostelbischen Großgrundbesitzern. Der Stahlhelm verstand sich als Organisation, in der das Wirken aller Kriegsteilnehmer Anerkennung finden sollte, und stand in eindeutiger Opposition zum politischen System der Weimarer Republik… Ehemaligen Frontsoldaten jüdischen Glaubens wurde die Mitgliedschaft verwehrt… Deshalb bezeichneten die Stahlhelm-Mitglieder gegen Ende der Weimarer Republik sich selbst in Abgrenzung zur NSDAP auch als die „deutschen Faschisten“. Zu weiteren Grundforderungen gehörten die Schaffung eines „völkisch großdeutschen Reiches“, die Bekämpfung der Sozialdemokratie sowie des „Händlergeistes des Judentums“ … und eine Politik für Lebensraum im Osten. Im Jahre 1922 stand ein Arierparagraph, der alle jüdischen Mitglieder entfernen sollte, auf der Tagesordnung des „Frontsoldatentags“ (Wikipedia). In einer Zeit von zunehmendem rechtsextremen Hass und Gewalt, und zunehmendem Antisemitismus hätte es nach Auffassung der Grünen mindestens in der Rubrik „Was dazu noch wichtig ist“ eine Erläuterung geben müssen. Eberhard Hoffmann: „So ist der Artikel ein Schlag in das Gesicht all derjenigen Menschen, die vor wenigen Tagen, am 9. November mit der Stolperstein-Aktion und am August-Gottschalk-Haus sowie am Volkstrauertag am Jüdischen Friedhof an die Gewalt gegen und die Ermordung von Jüdinnen und Juden erinnert haben.“
Und Birgit Hasselberg vom Grünen Vorstand ergänzt: „Vergessen sollten wir auch nicht, dass in Esens die von den Stahlhelm-Gruppen unterstützten Deutschnationalen Parteien (NSDAP und DNVP)
überdurchschnittlich viele Anhänger und Wähler hatten. Auch deshalb gibt es aktuell unsere Aktionen gegen die AfD unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt“!“
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