Unser Ortsverband ist eine bunt gemischte Gruppe von Menschen aus der Stadt und Samtgemeinde Esens sowie der Samtgemeinde Holtriem. So verschieden wir sind, so sehr eint uns das Ziel, nachhaltiger Politik in unseren Gemeinden zum Durchbruch zu verhelfen. Nachhaltigkeit bedeutet für uns, dass wir die Bedürfnisse der Menschen vor Ort ernst nehmen und dass unsere Entscheidungen enkeltauglich sind. „Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt“ – deshalb gehen wir sorgsam mit ihr um.
Bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 wurden GRÜNE aus unserem Ortsverband in den Kreistag, in die Samtgemeinderäte Esens und Holtriem, in den Rat der Stadt Esens sowie in mehrere Gemeinderäte gewählt. Wer dich wo vertritt, findest du unter Unsere Mandate.
Wir treffen uns jeden 1. Montag im Monat um 19 Uhr im Mehrgenerationenhaus Esens, Kirchplatz 1 – komm gern vorbei! Du findest uns außerdem im GRÜNEN Büro im Goldenort 10 in Esens oder erreichst uns unter info@gruene-wittmund.de.
Wir freuen uns auf deinen Besuch, deine Fragen, Anregungen und deine Stimme!
Eberhard Hoffmann · eberhard.hoffmann@gruene-wittmund.de
Birgit Hasselberg · th.m.hasselberg@gmail.com
Thomas Hasselberg · th.m.hasselberg@gmail.com
Thomas Fleßner · thomas.flessner@gruene-esens.de
Unsere Leute in den Räten: Kreistag · Samtgemeinderat Esens · Stadtrat Esens · Gemeinderäte in der Samtgemeinde Esens · Samtgemeinderat Holtriem · Gemeinderäte in der Samtgemeinde Holtriem
Komm vorbei: Wir treffen uns jeden 1. Montag im Monat um 19 Uhr im Mehrgenerationenhaus Esens, Kirchplatz 1. Alle Treffen findest du unter Zum Treffen kommen.

15.08.21 –
Doch zunächst zum Hintergrund: Endlich ist es so weit und der OOWV packt die Kanalisation großer Teile der Gemeinde Moorweg an. Das war möglich, weil auf Samtgemeinde-Ebene eine Einigung zum Abwasserpreis erzielt worden war. Das Projekt geht jetzt in die Planung.
Der Gemeinderat wurde in der Haushaltsberatung 2021 überrascht von einer für den Gemeindehaushalt hohen Investitionsplanung von 250.000 €. Erstaunte Nachfrage ergab, dass Bürgermeister Schroeder ein tolles (?!) Angebot des OOWV im Rahmen der Kanalisationsplanung bekommen habe. Damit nachher kein Nachtragshaushalt gemacht werden müsse, solle die Investition jetzt schon mal in den Haushalt aufgenommen werden. Klar sei aber schon, dass es da einen ordnungsgemäßen Beschluss des Gemeinderates brauchte. Dieser sollte dann am 26. April 2021 gefasst werden auf Grundlage der Vorlage eines Ingenieurbüros. Der OOVW wolle die Straßen, in denen der Kanal verlegt werden soll, komplett erneuern und die Gemeinde solle die Hälfte der Kosten davon übernehmen! In dieser Vorlage waren dann auch Straßen aufgeführt, die noch in gutem Zustand sind und keiner Erneuerung bedürfen. Das vom OOWV vorgelegte Zahlenwerk war nicht nach Straßen differenziert und hat nur eine Gesamtsumme von 220.000 € veranschlagt. Dies ist für eine kleine Gemeinde wie Moorweg eine echte Hausnummer und eine (zu) große Herausforderung. Der Gemeinderat ist angehalten worden das ganze Paket zu beschließen. Aufgrund der Intervention von Gemeinderatsmitglied Ulrike Maus von Bündnis 90/Die Grünen wurde die Rechnung in Frage gestellt. Ulrike Maus hat eingefordert, dass Straße für Straße entschieden werden muss, was sinnvoll und nötig ist. Dafür ist beim zuständigen Ingenieurbüro eine Aufstellung für jede einzelne Straße angefragt worden, die auch zeitnah vorgelegt wurde. Die qualifizierte Ingenieurin des Büros konnte in der Sitzung auch Rede und Antwort stehen, was jeweils für eine Gemeindestraße sinnvoll ist. So wurde das Gesamtprojekt an neu zu erstellenden Straßen halbiert. Fokus liegt nun auf Straßen mit vielen Anwohner*innen und/oder Busverkehr. Diese Aufstellung mit dem nun halbierten Gesamtvolumen von 118.000€ lag am 19.7.21 dem Gemeinderat vor.
Doch selbst der Sinn und die Wirtschaftlichkeit dieser halbierten Investition konnte in der Gemeinderatssitzung nicht abschließend geklärt werden. Bürgermeister Schroeder drängte dennoch auf eine Abstimmung ohne Einigung. Als Grund wurde der entstandene Zeitverzug genannt, „der allerdings durch seine eigene mangelhafte Vorbereitung entstanden war“ erklärte Ulrike Maus. Der Gemeinderat entschied dann mit 4 zu 3 Stimmen für die Investition, die durch das Eingreifen der Grünen Abgeordneten wenigstens halbiert worden war. Bei einer so großen Investition wäre es sinnvoller gewesen, das gesamte Vorhaben bis zum Ende zu denken. Es wäre auch möglich gewesen, dass der neu gewählte Gemeinderat über dieses teure Projekt nach der Kommunalwahl (im Dezember) abgestimmt hätte. Der neue Gemeinderat muss die kommenden Haushalte mit weiteren großen Kosten im Straßenbau schließlich vor den Einwohner*innen verantworten!
„Es ist nicht zu verstehen und ungerecht gegenüber anderen Moorweger Einwohner*innen, dass nun eigentlich noch gut erhaltene Straßen saniert werden, wo es im Gemeindegebiet wirklich abgängige Straßen gibt, die dringend erneuert werden müssten“ erwähnt Sebastian Melzer, der neu als Grüner für den Gemeinderat kandidiert.
Kategorie
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte, wie gestalten wir Bildung in Niedersachsen gerecht, zukunftsfähig und chancengleich? Welche Herausforderungen gibt [...]
MehrDas Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger, dass der Staat die drängenden Probleme unserer Zeit lösen kann, ist auf dem Tiefstand. Damit wollen [...]
Beschluss des Bundesvorstands vom 5. Oktober 2026.
Die Bundesregierung will ihre Sozialreformen vom Sommer voranbringen. Doch der Widerstand wächst – bei Familien, in der Gesellschaft und auch [...]