Unser Ortsverband ist eine bunt gemischte Gruppe von Menschen aus der Stadt und Samtgemeinde Esens sowie der Samtgemeinde Holtriem. So verschieden wir sind, so sehr eint uns das Ziel, nachhaltiger Politik in unseren Gemeinden zum Durchbruch zu verhelfen. Nachhaltigkeit bedeutet für uns, dass wir die Bedürfnisse der Menschen vor Ort ernst nehmen und dass unsere Entscheidungen enkeltauglich sind. „Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt“ – deshalb gehen wir sorgsam mit ihr um.
Bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 wurden GRÜNE aus unserem Ortsverband in den Kreistag, in die Samtgemeinderäte Esens und Holtriem, in den Rat der Stadt Esens sowie in mehrere Gemeinderäte gewählt. Wer dich wo vertritt, findest du unter Unsere Mandate.
Wir treffen uns jeden 1. Montag im Monat um 19 Uhr im Mehrgenerationenhaus Esens, Kirchplatz 1 – komm gern vorbei! Du findest uns außerdem im GRÜNEN Büro im Goldenort 10 in Esens oder erreichst uns unter info@gruene-wittmund.de.
Wir freuen uns auf deinen Besuch, deine Fragen, Anregungen und deine Stimme!
Eberhard Hoffmann · eberhard.hoffmann@gruene-wittmund.de
Birgit Hasselberg · th.m.hasselberg@gmail.com
Thomas Hasselberg · th.m.hasselberg@gmail.com
Thomas Fleßner · thomas.flessner@gruene-esens.de
Unsere Leute in den Räten: Kreistag · Samtgemeinderat Esens · Stadtrat Esens · Gemeinderäte in der Samtgemeinde Esens · Samtgemeinderat Holtriem · Gemeinderäte in der Samtgemeinde Holtriem
Komm vorbei: Wir treffen uns jeden 1. Montag im Monat um 19 Uhr im Mehrgenerationenhaus Esens, Kirchplatz 1. Alle Treffen findest du unter Zum Treffen kommen.

07.04.25 –
Laut Wärmeplanungsgesetz kann die Samtgemeinde Esens - wie alle anderen Gemeinden im Landkreis, außer Stadt Wittmund – ihre vom Beratungsunternehmen IP SYSCON GmbH im Auftrag des Landkreises erstellte und im März 2024 beim Land Niedersachsen eingereichte Wärmeplanung als Bestandschutz geltend machen. Oder sie kann eine landesweite Verpflichtung zur Wärmeplanung abwarten – mit finanziellem Ausgleich für die dann erneut durchzuführende Planung.
Dazu sagt Marlene Franzen, Vorstandssprecherin des Grünen Ortsverbandes in Esens: „Insofern besteht für die Verwaltung der Samtgemeinde scheinbar kein extremer Zeitdruck. Dennoch muss die Samtgemeinde endlich Transparenz über das weitere Vorgehen herstellen. Zahllose Bürger:innen warten mit ihren Entscheidungen bezüglich Modernisierung oder Neuinstallation einer Heizung auf Klarheit bezüglich Nahwärmeversorgung. Sie sind abhängig von der Wärmeplanung der Samtgemeinde und möchten wissen, ob sie selbst aktiv werden müssen, oder ob es eine umweltfreundliche zentrale Alternative für sie geben wird.“
Da durch die Vorarbeit des Landkreises und der Gemeinden die Wärmepläne seit mehr als einem Jahr vorlägen, sei nach Ansicht der Grünen eine Veröffentlichung des aktuellen Standes und eine Diskussion mit den Bürger*innen der Samtgemeinde ein Muss – und eine vorwärtsweisende Wärmeplanung keine Raketenwissenschaft! Schließlich geht es bei einer Wärmeplanung nur darum, geeignete Gebiete zu ermitteln für Nah- bzw. Fernwärme oder individuelle Lösungen. Daraus ergebe sich dann auch Klarheit, wo sich Hauseigentümer:innen selbst um CO2-neutrales Heizen kümmern müssten. Letztlich, betonen die Grünen, gehe es darum, die Wärmeversorgung für alle Menschen in der Samtgemeinde auf neue Füße zu stellen mit Erneuerbaren Energien und ohne fossile Brennstoffe. Marlene Franzen: „Es muss geklärt werden, ob es Abwärmequellen gibt, die angrenzende Wohngebiete mit Fernwärme versorgen können. Ansonsten könnten für Neubaugebiete oder passende Quartiere über Geothermie Wärmenetze erschlossen werden. Zentrale Lösungen sind energieeffizienter und kostengünstiger als individuelle Wärmepumpen. Außerdem sind solche Lösungen sozial gerechter, denn sie verlagern die zum Teil nicht unerhebliche Investition von den Haus- oder Wohnungseigentümer*innen auf den Wärmenetzbetreiber.“ Schließlich gehe es darum, dass Privatpersonen und Unternehmen künftig sicher und zu verträglichen Kosten heizen und Wärme einsetzen können und zugleich umweltverträgliche und klimaschonende Energieträger nutzen. Um hierfür und die daraus folgenden Maßnahmen zur Umsetzung die notwendige Akzeptanz und ein gemeinsames Verständnis zu schaffen, ist die Einbeziehung und Beteiligung der Bürger*innen in die Planung zwingend erforderlich. Der Klimawandel lässt uns keine Zeit zu zögern. Dürren, Überschwemmungen, Meeresspiegelanstieg sind Herausforderungen und Bedrohung zugleich überall auf der Welt und auch in Esens.
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