Schreib uns gern jederzeit an info@gruene-wittmund.de oder komm im GRÜNEN Büro im Goldenort 10 in Esens vorbei.
Mitglieder des Ortsverbandes Wittmund sind im Rat der Stadt Wittmund und im Kreistag vertreten. Wir setzen uns für nachhaltige, Umweltpolitik in Stadt, Land und Bund, sowie für den Erhalt unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung ein. Es gibt keine zweite Erde, wir müssen gemeinsam Sorge tragen, dass unsere Kinder und Enkel auch noch eine Chance haben ihr Glück auf diesem Planeten zu erleben.
Wir treffen uns regelmäßig, normalerweise jeden 2. Donnerstag im Monat; wer Lust und Laune hat sich einzubringen ist gerne willkommen an unseren Diskussionen teilzunehmen.
Kontakt: https://gruene-wittmund.de/kontakt
Wir freuen uns auf euren Besuch, eure Fragen, Anregungen und Stimmen.
Wolfgang Schuy · wolfgang-schuy@t-online.de
Franziska Proll
Matthias Schirmacher · matthias.schirmacher@gruene-wittmund.de
Unsere Leute in den Räten: Kreistag · Stadtrat Wittmund · Gemeinderat Friedeburg
Komm vorbei: Wir treffen uns jeden 2. Donnerstag im Monat um 19 Uhr im Restaurant „Die Mühle“, Auricher Straße, Wittmund. Alle Treffen findest du unter Zum Treffen kommen.
28.05.25 –
Die Welt / unsere ganze Erde steht vor gigantischen Herausforderungen. Die auf dem Tisch liegenden Vorschläge basieren alle auf der Annahme, dass nur Wachstum die erforderlichen Lösungen bietet. Aber was bedeutet „NACHHALTIGES WACHSTUM“? Wachstum bedeutet erst einmal „mehr“, von was auch immer.
Die Politik und die Wirtschaft haben über Jahrzehnte der Menschheit erfolgreich erklärt, dass Reichtum, gutes Leben, nur durch Wachstum möglich sei. Sobald aber Wissenschaftler:innen sagen, dass Ressourcen endlich sind und Wachstum nur begrenzt möglich, ist der Aufschrei groß: „Verbotspartei!“, „Tempolimit? Ihr wollt meine Freiheit einschränken!“
Philipp Lepenies untersucht die Ursprünge dieser eingeübten Fundamentalopposition. Er führt sie auf die neoliberale Haltung zurück, die im Staat einen Gegner sieht und individuelle Konsumentscheidungen über moralische und ökologische Bedenken stellt. Dieser Geist falsch verstandener Freiheit hat allerdings eine Politik des Unterlassens hervorgebracht, die sich scheut, das Offensichtliche auszusprechen: dass eine sozial-ökologische Transformation ohne Verbot und Verzicht nicht gelingen wird. (aus dem Trailer des Suhrkamp-Verlages zum Buch ‚Verbot und Verzicht‘, www.suhrkamp.de/buch/philipp-lepenies-verbot-und-verzicht-t-9783518127872)
Der Berliner Politikwissenschaftler Philipp Lepenies ist überzeugt. „Es gibt da diese Haltung von Politikern zu denken: ‚Gute Politik heißt, ich mache nichts.‘ Und es gibt Bürger, die sagen: Genauso soll es auch sein... Ich argumentiere nur, dass wir im Hinblick auf die Transformations-Erfordernisse des Klimawandels ohne Verbote und Verzicht nicht die Zukunft gestalten werden können.“
Über diese Gedanken möchten wir mit Ihnen/Euch diskutieren:
Am 20. Juni 2025 um 19:00 Uhr laden wir, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN,
ins Hotel Residenz Wittmund, Raum Graf Edzard zu einem Abend mit:
Prof. Dr. Philipp Lepenies
Universitätsprofessor Politik mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit
Leiter Forschungszentrum für Nachhaltigkeit FFN
Otto-Suhr-Institut - Freie Universität Berlin

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