Liebe Esenser*innen!

Am 13. September wird der neue Stadtrat gewählt. Für uns hat die Erhaltung der Vielfalt und Attraktivität der Stadt oberste
Priorität. Wir sind davon überzeugt, dass dies nur durch eine zukunftsorientierte Politik erreicht werden kann, die die
Interessen der Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt und gleichzeitig das Gemeinwohl im Blick behält. Daher setzen wir uns
für eine soziale, umweltfreundliche, lebendige und moderne Stadt ein. Esens muss ein attraktiver Ort zum Wohnen, Arbeiten
und Erholen bleiben. Unser Ziel ist, dass die Menschen gerne hier leben und darauf vertrauen können, dass ihre Stadt auch
für ihre Kinder und Enkel lebenswert bleibt.
Es liegt in unserer Verantwortung, Esens für die Zukunft zu stärken. Darum ist eine vorausschauende, nachhaltige
Stadtentwicklung unsere zentrale Zielsetzung. Besonders dort, wo die Stadt für die Planung verantwortlich ist, möchten wir
sicherstellen, dass natürliche Ressourcen und die biologische Vielfalt geschützt und gefördert werden. Dafür engagieren wir
uns aktiv im Stadtrat.

Darum GRÜN im Stadtrat stärken!
Damit das gelingt brauchen wir Ihre / Eure Unterstützung!

Um eine nachhaltige und lebendige Stadt zu verwirklichen, sind in verschiedenen
Bereichen Maßnahmen notwendig. Wir haben die Leitlinien dafür sowie geeignete
Umsetzungsmaßnahmen in diesem Wahlprogramm beschrieben.

                                                           MACH’S GRÜN                                                         
GRÜN ist Schritt für Schritt in Richtung Zukunft für Esens!

  Also, am                                                                                                                                                                   
  13. September 2026: Deine Stimmen für GRÜN bei der Kommunalwahl   

 

"Städte sind für Menschen gemacht"

Uns ist wichtig, die Aufenthaltsqualität zu verbessern, Grünflächen zu erhalten, die Biodiversität zu schützen,
energieeffizientes Bauen zu betreiben, CO2-arme Mobilität zu gewährleisten, eine flächensparende Planung vorzunehmen und
erschwinglichen Wohnraum zu schaffen.

    Lebendiges Stadtzentrum

Die Innenstädte stehen seit Jahren vor einem tiefgreifenden Wandel. Die jahrzehntelange Leitfunktion die der Handel hatte, die er aber aufgrund sich ändernden Kaufverhaltens immer weniger ausfüllen kann, führen dazu, dass reine Verkaufsflächen an Grenzen stoßen. Deshalb gehen die Fachleute unisono davon aus, dass alle Versuche, das (noch) Bestehende lediglich zu konservieren, scheitern werden. Es ist daher eine Veränderungsstrategie erforderlich. Ein Patentrezept gibt es nicht. Wichtig ist jedoch die Steigerung der Erlebnis- und Aufenthaltsqualität, da sie die Voraussetzung für die Attraktivität und die hohe Nutzungsfrequenz ist.
Wir setzen uns für eine lebendige Innenstadt ein, in der man sich gerne trifft, verweilt und einkaufen geht.
Grundlage für alle Maßnahmen und Veränderungen kann nur ein auf Esens bezogenes Konzept zur Weiterentwicklung der
Innenstadt
sein. Damit das für ein solches Projekt notwendige, gemeinsame Handeln aller Akteure auf den Weg gebracht
wird, müssen alle Beteiligten unter der Federführung der Stadt (Kooperation zwischen Stadtmanager, Planungs- und Bauamt)
an einen Tisch. Sinnvoll wäre es auch, die Jade Hochschule mit dem Studiengang Architektur für eine Zusammenarbeit zu
gewinnen.

Deshalb setzen wir GRÜNE uns dafür ein, dass …

➢ ein Zukunftsdialog mit allen Akteuren (Bürger*innen, Anwohner, Handel, Gastronomie,
    Kultur- und Kreativwirtschaft, Sport- und Freizeitbereich, Dienstleister) angeschoben wird.
➢ ein Arbeitskreis „Zukunft der Innenstadt 2035“ gegründet und betreut wird.
➢ die Innenstadt als Erlebnisraum weiterentwickelt und attraktiv gestaltet wird.
➢ durch die Schaffung von „Innerstädtischem“ Wohnraum.
➢ durch Ansiedlung alternativer Geschäfte.
➢ durch die Erhöhung der Aufenthaltsqualität, indem mehr Grünflächen geschaffen werden
    und der Autoverkehr im Stadtzentrum verringert wird.
➢ attraktive Erlebnisräume für Kinder und Jugendliche geschaffen werden.
➢ Esens sich auf den Weg zur Fairtrade Town macht.
➢ nach dem Abriss des Holariums und der Neugestaltung des Kirchplatzes zeitnah auch die
    Sanierung der Arkaden und der Tiefgarage erfolgt.
➢ die Molkereistraße im Bereich des ZOBs nach dessen Verlegung als Eingangsportal der Stadt neugestaltet wird.
➢ der Schutz und Erhalt von Bäumen durch eine Baumschutzsatzung und Baumpatenschaften langfristig gesichert wird.
➢ Stadtgrün entsteht, wo immer es geht – das ist sichtbarer und spürbarer Klima- und Insektenschutz!
➢ regelmäßige Neuanpflanzungen durch im Haushalt festgelegte Summen zur Verbesserung
    des Erscheinungsbildes unserer Stadt erfolgen.
➢ wo möglich, Fassaden- und Dachbegrünung erfolgt.
➢ für Fußgänger*innen barrierefreie und sichere Strukturen geschaffen werden.

 

     Bürgerbeteiligung / Bürgerinformation

Unser Ziel ist es, dass …

➢ auf der Internetseite der Stadt unter der Rubrik \Politik\ die Bereiche
    ➢ Bürgerhaushalt Stadt und
    ➢ Bürgerbeteiligung Stadt eingerichtet werden.
➢ die Bürger*innen bei der Aufstellung des Haushalts stärker beteiligt (Bürgerhaushalt) werden.
    Dafür muss der Haushalt aber so aufbereitet werden, dass er für „Laien“ verständlich ist.
➢ sobald die Voraussetzungen vorliegen, Videoaufnahmen der Sitzungen des Rates und der Ausschüsse erfolgen,
    damit Bürger*innen auch ohne Präsenz die Sitzungen verfolgen können.
➢ den Bürger*innen eine digitale Beteiligung an den Einwohnerfragestunden ermöglicht wird.
➢ das seit 2016 geforderte Controlling System auch für die Bürger*innen endlich zeitnah umgesetzt wird
    (Beschlüsse des Rates müssen in ihrer Umsetzung im Bürgerinformationssystem nachzuvollziehen sein).

 

     Bensersiel

Der Rat hat nach ausführlicher Diskussion und unter Einbeziehung der Bevölkerung entschieden, wie und wo der Deich erhöht werden soll:
Der bestehende Deich wird erhöht.
Die notwendigen Planungen werden derzeit vom NLWKN in Absprache mit der Stadt erstellt. Dieses Projekt wird das Leben in
Bensersiel in den kommenden Jahren maßgeblich prägen, da die Anpassungen an beiden Seiten des erhöhten Deichs beachtlich sein werden. Finanziert werden die Anpassungsarbeiten durch die Stadt, teilweise abgefedert durch Zuschüsse. Dieses Projekt wird die Entwicklung von Bensersiel positiv beeinflussen und neue Perspektiven schaffen.

Deshalb setzen wir GRÜNE uns dafür ein, dass …

➢ die Ortsdurchfahrt umgestaltet wird und im Sommer autofrei bleibt. Ganz nach dem alten Motto des Kurvereins:
    „Bensersiel die Insel auf dem Festland“.
    Das Projekt wird in mehrere Abschnitte unterteilt. Die erforderlichen Planungen für den ersten Teil sind fertig, der
    Zuschussantrag gestellt.
➢ die Anpassungsarbeiten seeseitig so schnell wie möglich geplant und umgesetzt werden.
➢ die Sanierung weiterer innerörtlichen Straßen in Absprache mit den Bürgern*innen erfolgt.
➢ die Ortsentwicklung auf der städtischen Fläche im östlichen Teil von Bensersiel unter Beteiligung der
    Bürger*innen in den nächsten Jahren weiter vorangebracht wird.
➢ ein neues Leitbild mit Maßnahmen für die Entwicklung eines nachhaltigen und sanften Tourismus,
    unter Beteiligung der Bürger*innen, auf den Weg gebracht wird.
 

 

Bauen / Energie


Klimaschutz und Energiewende gehen Hand in Hand – und der globalen
Klimakrise muss auch auf lokaler Ebene effektiv begegnet werden.
Strom brauchen wir alle! Unsere Dächer können direkt Energie erzeugen
– mithilfe der Sonne. Die lokalen Handwerksbetriebe vor Ort sind
kompetente Partner auf diesem Gebiet: Von der Planung bis zur Ein-
speisung bekommen Kund*innen Ökostrom vom eigenen Dach.

Klar ist, dass energieeffizientes, klimaschonendes und ganzheitlich
nachhaltiges Wohnen kein Luxus für eine privilegierte, wohlhabende
Minderheit sein darf. Deshalb gehört die Frage nach bezahlbarem,
hochwertigem Bauen und Wohnen zu den zentralen Aspekten des
Klimaschutzes im Gebäudesektor.

Unser Ziel ist es, dass ...

➢ in unserer Stadt das nachhaltige, klimaneutrale, klimapositive Bauen in den kommenden Jahren eine deutlich stärkere
    Rolle einnimmt.
➢ die Stadt beim Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangeht.
➢ neue Bebauungspläne Vorgaben für nachhaltiges, klimaneutrales, klimapositives Bauen enthalten.
➢ Solaranlagen auf allen geeigneten Dächern von städtischen Gebäuden installiert werden.
➢ zukünftige Gewerbeflächen flächensparend, klimaneutral bzw. klimapositiv konzipiert werden.
➢ die kommunale Wärmeplanung umgesetzt wird.

Bezahlbares Wohnen voranbringen

Wir müssen uns in Esens auch um den Bau von bezahlbarem Wohnraum für Bürger*innen mit geringerem Einkommen
kümmern. Ziel muss es sein, dass angemessener Wohnraum für Alleinstehende und Familien zur Verfügung steht.

Deshalb setzen wir GRÜNE uns dafür ein, dass …

➢ bei der Schaffung von mehr Wohnraum der Fokus grundsätzlich auf den Bau von Mehrfamilienhäusern (mehrgeschossig),
    die sich natürlich städtebaulich in die nähere Umgebung einfügen müssen, gerichtet wird. Hierdurch kann deutlich mehr
    Wohnraum durch weniger Flächeninanspruchnahme geschaffen werden. Berücksichtigt werden sollte auch die Mangel-
    situation an bezahlbaren kleinen und familiengerechten Wohnungen.
➢ wieder geförderter Wohnraum für Menschen mit niedrigem Einkommen geschaffen wird.
➢ auch an private Bauträger preisreduzierte Flächen im Rahmen von „Konzeptvergaben“, d. h. Vergaben mit Auflagen zur
    Erfüllung von städtebaulichen oder sozialen Kriterien vergeben oder bereitgestellt werden.
➢ ältere Menschen in Zukunft verstärkt im normalen Wohnungsbestand wohnen. Innerstädtischer Wohnraum sollte so
    geplant werden, dass für die jeweils unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen – z. B. Familien mit Kindern und
    Senior*innen – attraktiver Wohn- und Lebensraum entsteht, der das generationenübergreifende Miteinander
    ermöglicht und fördert.

Darum GRÜN im Stadtrat stärken!

 

Mobilität

       Wir GRÜNEN setzen uns dafür ein, dass …

    ➢ für Maßnahmen aus dem Radkonzept der Stadt eine Prioritätenliste aufgestellt
        und schnellstmöglich umgesetzt wird.
    ➢ die Fahrradinfrastruktur weiter verbessert wird.
    ➢ mehr Fahrradabstellplätze und Abstellflächen für Lastenfahrräder, wo möglich
        überdacht, abschließbar und mit Fahrradboxen, geschaffen werden.
    ➢ eine Neuordnung der Parkplätze mit dem Ziel, Parkplätze für die
        Bewohner*innen der Innenstadt zu gewinnen, auf den Weg gebracht wird.
    ➢ die vorhandenen Planungen zur Anpassung des Bahnhofes und des ZOBs an
        den neuen Taktverkehr zeitnah (bis 2028) umgesetzt werden.
    ➢ ein Shuttle Bus mit günstigen Tarifen zwischen Esens ZOB und Bensersiel
        Anleger/Oll Deep zur Verdichtung des Linienverkehrs eingeführt wird.
    ➢ Werbung für die umweltfreundlichen Mobilitätsformen verstärkt wird.
    ➢ zur Optimierung des SPNV auf der Strecke Esens – Sande/Wilhelmshaven
        die baulichen Defizite (Langsamfahrstellen zwischen Wittmund und Jever)
        endlich beseitigt werden und die Wiederherstellung des Begegnungsgleises
        in Wittmund und die dadurch mögliche Wiedereröffnung der Haltestellen
        in Stedesdorf erfolgt.

 

Barrierefreiheit erhöhen

Barrierefreiheit ist im Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (BGG) gesetzlich geregelt. Mit ihm wurde dem Benachteiligungsverbot (“Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ - Artikel 3, Absatz 3, Satz 2 GG) für Menschen mit Behinderungen Geltung verschafft. Dies muss auch in Esens umgesetzt werden. Daher ist es notwendig, den
öffentlichen Raum entsprechend den DIN-Normen so zu gestalten, dass Senior*innen und Menschen mit Beeinträchtigungen sich im öffentlichen Leben leichter bewegen können. Wir müssen das Teilhabegesetz stärker beachten.
Alle öffentlichen Orte müssen für alle Menschen gefahrlos und ohne Barrieren erreichbar sein. Alle Gehwege müssen für alle
ausreichend breit sein.

Wir setzen uns dafür ein, dass …

➢ der öffentliche Raum konsequent beplant und sukzessiv barrierefrei umgebaut wird. Dazu gehören z. B. die Absenkungen der
    Bordsteine genauso, wie rollstuhlgerechte Türen und Aufzüge in öffentlichen Gebäuden.
➢ mehr öffentliche Toiletten mit Wickelräumen und behindertengerecht ausgestattet und gebaut werden.
➢ die bestehenden Ampelanlagen an die Bedürfnisse von Gehbehinderten, Sehbehinderten und Blinden angepasst werden mit
    taktilen Elementen im Boden oder an den Bordsteinkanten, sowie akustischen und vibrierenden Signalen und verlängerten
    Grünphasen für alle Bürger*innen.
➢ es Leitsysteme für Sehbehinderte, Blinde und Hörgeschädigte (analog und digital) gibt.
➢ der Flack zwischen den Altenheimen zu einem verkehrsberuhigten Bereich umgestaltet wird.
➢ die Rutsch-, Sturz- und Verletzungsgefahren auf unseren Wegen, Treppen und Geländern behoben werden.
➢ die Poller so gekennzeichnet werden, dass Sehbehinderte und Blinde sie erkennen können.
➢ so schnell wie möglich ein Nachtlichtkonzept entwickelt wird. Es soll evaluiert werden, wo nachts Laternen fehlen oder
    ausgeschaltet sein können, ohne Angsträume entstehen zu lassen. Dafür können wir uns Lösungen über Bewegungsmelder
    oder Bewegung nutzende Lichtanlagen vorstellen. Ziel muss es sein, Lichtverschmutzung zu vermeiden und damit sowohl
    Energie zu sparen als auch die Tierwelt zu schützen.
➢ die Standorte der Informationstafeln „Esens Historisch“ so verändert werden, dass sich alle Menschen informieren können,
    dabei ist auch der Zugang mit Rollator/Rollstuhl sicherzustellen.
➢ alle Tafeln mit einem Barcode versehen werden.
➢ wichtige Informationen, Flyer, Website und Broschüren für Bürger*innen und Gäste auch in einfacher Sprache gestaltet
    werden.
➢ ein barrierefreier Zugang zu allen städtischen Onlinediensten gewährle istet wird.

 

 

1

Tomke Barfknecht



 

Pädagogische Mitarbeiterin
2

Martin Mammen



 

Dipl.-Ingenieur
3

Keno Speetzen



 

Selbständig
4

Fabian Kloster



 

Groß- und Außenhandels-
Kaufmann

5

Ingrid Strauß



 

Lehrerin i.R.
6

Wilfried Fischer

 

 

Rentner
7

Ute Obertrifter



 

Zauberkünstlerin
8

Hans Wijering



 

Informatiker
9 Runar Kloster Schüler  
10

Joachim Obertrifter



 

Zauberkünstler
11

Michael Woltersdorf



 

Sozialpädagoge

 

 

 

   MACH’S GRÜN am 13. September 2026: Deine Stimmen für GRÜN   
                      und dann Schritt für Schritt in Richtung Zukunft!                       

 

 

 

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