22.04.26 –
"Am Wochenende hat die Vorstandsssprecherin und Ratsfrau der Langeooger Grünen, Bärbel Kraus, im Deutschen Bundestag eine Resolution mit dem Titel "Zukunft der Inseln Langeoog und Borkum sichern - Klimaschutz ist unsere gemeinsame Aufgabe" der Vorsitzenden des Haushaltsausschusses, Frau Lisa Paus (MdB), persönlich übergeben, nachdem diese Resolution bereits auf dem Postweg von der Inselgemeinde Langeoog an Frau Paus versandt wurde.
Die Resolution ging auf den Antrag von Frau Kraus im Rat der Inselgemeinde Langeoog zurück, an den sich die Stadt Borkum anschloss.
Beide Inseln fordern, aus der im März 2025 beschlossenen Einrichtung eines Sondervermögens in Höhe von 500 Milliarden Euro konkret zu profitieren und fordern die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag auf, die besonderen Herausforderungen für die ostfriesischen Inseln zu berücksichtigen und entsprechende finanzielle Mittel aus dem Sondervermögen hierfür bereitzustellen
Weiterhin fordern sie, mittelfristig eine "Gemeinschaftsaufgabe kommunaler Klimaschutz" im Grundgesetz zu verankern.
Bärbel Kraus übergab diese Resolution in Gegenwart der Parlamentarischen Geschäftsführerin der Grünen Fraktion im Deutschen Bundestag, Frau Filiz Polat (MdB).
Bärbel Kraus wies darauf hin, dass sie eine Verpflichtung beim Bund sieht, die Sonderlage der Inseln anzuerkennen und aus dem Sondervermögen die finanzielle Basis der Inseln zu stärken. Sie bedankte sich bei Lisa Paus für die persönliche Gegennahme der Resolution, die nun im Haushaltsausschuss behandelt werden wird. Dieser setzt sich aus 42 ordentlichen Mitgliedern zusammen, deren Verteilung der Stärke der Fraktionen im Plenum widerspiegelt.
Zusätzlich hatte Bärbel Kraus eine persönliche Einladung der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen - überreicht durch Karoline Otte (MdB) - zu einem Kommunalkongress nach Berlin angenommen, um u.a. bei einem "Markt der Möglichkeiten" Projekte, Arbeitsschritte und Maßnahmen auf Langeoog zum Fördern von "Fair Trade" hin bis zur Auszeichnung zur "Hauptstadt des Fairen Handels" im Okt. 25 vorzustellen. Die "Servicestelle Kommunen in der einen Welt - SKEW", die diese Auszeichnungen vergibt, war auch mit einem Stand in Berlin im Bundestag vertreten und wies darauf hin, dass der Faire Handel zwingend politische Rahmenbedingungen benötigt, um eine breitere Wirkung zu erzielen und nachhaltigere Strukturen zu schaffen. Politisches Handeln in jeder Form sei eine der Säulen des Fairen Handels.
Das wurde von den anwesenden mehr als 500 Kommunalpolitker:innen aus ganz Deutschland interessiert aufgenommen. Der Langeooger Stand zum Thema wurde stark frequentiert, er hat viele Ideen angestoßen und die Vernetzungen unter den Teilnehmer:innen gestärkt. Bärbel Kraus konnte mit Stolz darauf hinweisen, dass die Langeooger Grünen sich bereits seit 2012 intensiv mit dem Thema auseinandersetzen und jährlich einige Aktionen dazu durchgeführt haben. Dazu war u.a. eine "Presseschau" aus der Langeooger Internetzeitung "Langeoog News" ein wunderbares Beispiel dafür, was politischer Einsatz neben dem Einsatz der Zivilgesellschaft bewirken kann.
Frau Kraus hatte den Interimsmanager Herrn Döbber-Rüther gefragt, ob er den Stand der Möglichkeiten mit betreuen möchte, er hat die Einladung gerne angenommen und Langeoog professionell und gut vertreten!
Natürlich blieb auch Zeit, an den vielen spannenden Workshops und einem großen Bühnenprogramm teilzunehmen, sich zu vernetzen, Kräfte bündeln und sich für Zusammenhalt einzusetzen. Nebenbei hatte Bärbel Kraus auch Gelegenheit mit führenden Grünen Politikerinnen, wie Britta Haßelmann, Katrin Göring-Eckardt, Dr. Julia Verlinden über Langeoog und seine besondere Situation im Weltnaturerbe und Nationalpark Wattenmeer zu reden."












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