18.11.25 –
In der Samtgemeinde Esens sind 4,3 Prozent der Fläche für Windparks geplant bzw. bebaut. Im LK Wittmund ist das Soll gemäß Windenergieflächenbedarfsgesetz des Landes Niedersachsen (NwindG) von 1,9 Prozent bis 2032. Das ist bereits deutlich übererfüllt und die SG Esens trägt mit den Windparks in Utgast, Neuharlingersiel/Werdum und Stedesdorf mehr als das Doppelte zum Ziel bei.
Die Sprecherin des Grünen Ortsverbandes Esens und Holtriem, Marlene Franzen, sagt dazu, dass die Nutzung von Windenergie unabdingbar sei für die Zukunft unseres Planeten. Sie betont: „Natürlich unterstützen wir, dass in unserer Samtgemeinde mit dem Wind, den wir hier haben, ein stärkerer Beitrag geleistet wird als im Durchschnitt des Landes und auch des Landkreises. Wir müssen dabei nur immer bedenken, dass Arten- und Naturschutz erheblich leiden.“ Deshalb ergänzt Thomas Hasselberg vom Grünen Ortsvorstand: „Repowering und Verdichtung müssen bevorzugt werden beim Windkraftausbau. Zusätzliche Anlagen wie in Dunum (der Anzeiger für Harlingerland berichtete am 12.11. ausführlich) unterstützen wir überhaupt nur, wenn sichergestellt wird, dass erstens eine echte Bürgerbeteiligung stattfindet. Zweitens müssen die Anlagen ergänzt werden um einen Batteriespeicher, damit Windenergie in wind- und sonnen-starken Zeiten nicht abgeschaltet sondern genutzt wird.“ Mit dem Speicher soll nach Ansicht der Grünen eine Großwärmepumpe für die Beheizung oder eine Stromeinspeisung z.B. für Betriebe im Gewerbegebiet realisiert werden. Und zur Beteiligung der Bürger*innen sowie der Kommunen über deren Energiegesellschaft meint Hasselberg, dass diese 50 Prozent der Investition betragen muss. Wichtig dabei ist, das auch wirtschaftlich schwächere Haushalte über kleinere Mindestanteile einbezogen werden. „Insbesondere die stärkere örtliche Nutzung der hier erzeugten Energie“, so Eberhard Hoffmann vom Grünen Ortsverband, „fordert von der Samtgemeinde ein ‚Energetisches Gesamtkonzept (Wind, PV und Wärme)‘ unter Beteiligung der Bürger*innen zu entwickeln.“
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